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I am a mathematician and work in probability and statistic. My research interests are limit theorems for dependent processes and for nonlinear statistics like U-statistics and quantiles. I am working on nonparametric statistical methods like bootstrap and subsampling. I also develop tests for changes in the underlying structure of time series.

On this page, you will find the complete list of my scientific publications and my curriculum vitae. For some popular science, comments on the (mis)use of statistic, and mathematical riddles, see my facebook or google+ page (in German).

Currently, I am an assistant professor for stochastics/statistics at the university of Greifswald. Founded in 1456, it is one of Germany’s oldest universities.

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Für das Primzahljahr 2017 wünsche ich euch alles Gute! ... See MoreSee Less

2 weeks ago  ·  

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Kurz vor Ende des Jahres ist mir aufgefallen, dass man 2016 ein #Doppeljubiläum feiern kann: #Mendel hat seine berühmte Arbeit zu den Vererbungsregeln vor 150 Jahren veröffentlicht, Fishers statistische Analyse dazu vor 80 Jahren. Das habe ich im Rahmen des Weihnachtskolloquiums unseres Instituts mit einem Vortrag gewürdigt.

#Fisher hat festgestellt, dass die Schwankungen der Ergebnisse von Mendel um den theoretisch zu erwarteten Wert zu klein sind. Würden alle Experimente wiederholt, wäre die Chance nur etwa 1 zu 15 000 genau so gute Ergebnisse zu erhalten. Das muss aber nicht heißen, das Mendel die Zahlen in seinem Artikel gefälscht hat; die wahrscheinlichere Erklärung ist, dass er Teilexperimente, die nicht so gut zu seiner Theorie gepassten, so lange wiederholt hat bis sie passen.

www.mendelweb.org/MWGerText.html
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4 weeks ago  ·  

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#Wichteln

Beim Wichteln besorgt jeder in einer Gruppe ein kleines #Geschenk (oder nimmt einfach einen alten Briefbeschwerer, den er sowieso loswerden möchte). Diese Geschenke werden dann in einen großen Sack gelegt und jeder zieht ein Päckchen und ist hoffentlich freudig überrascht über dessen Inhalt.

Doch die Enttäuschung ist groß, wenn man keine Überraschung, sondern sein eigenes Geschenk zurück erhält. Aber wenn man in einer großen Gruppe wichtelt, kommt das nur sehr selten vor, oder? Dass es ganz schlimm kommt und jeder das Geschenk zieht, das er hineingelegt hat, passiert in der Tat mit einer sehr kleinen Wahrscheinlichkeit von 1/n! in einer Gruppe von n Personen, bei 5 Personen ist das schon weniger als 1%.

Das Risiko, dass eine bestimmte Person ihr eigenes Geschenk bekommt, lässt sich leicht berechnen: Es gibt n Pakete, und wenn man jedes Paket mit der gleichen Wahrscheinlichkeit greift, dann ist es in 1/n der Fälle das eigene. Bei 5 Personen bekomme ich also mit einer Wahrscheinlichkeit von 20% das eigene zurück.

Aber wie oft kommt es vor, dass irgendeine der anwesenden Personen ihr Geschenk zurück bekommt? Könnte man Wahrscheinlichkeiten einfach addieren, käme man auf eine Wahrscheinlichkeit von n*1/n=1, d.h. das immer jemand sein Geschenk bekäme, doch das ist falsch. Wahrscheinlichkeiten kann man nicht so ohne weiteres addieren, aber man kann ausrechnen, dass für eine Gruppe von 5 Personen in 63,2% der Fälle mindestens einer sein eigenes Geschenk aus dem Sack zieht. Und diese Wahrscheinlichkeit ändert sich kaum, auch wenn man große Gruppen von 100 oder gar 1000 Personen beim Wichteln hat.
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1 month ago  ·  

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